USA Rundreise - 14. Tag - Springdale - Zion N.P. - Springdale
Wetter: sehr warm (ca. 36°C im Schatten)Auch heute haben wir etwas länger geschlafen. Es tut gut, nach den zwei langen Tagen ein wenig relaxen zu können.
Nach dem sehr ausgedehnten und reichhaltigen Hotelfrühstück (es ist das beste der bisherigen Reise), machen wir uns gegen 9.30 Uhr auf in den Zion N.P.
Wissenswertes über den Zion N.P.
Der Zion N.P. erinnert

Für 11.30 Uhr ist für die Gruppe (außer Ingrid und mir) ein Reitausflug gebucht. Ingrid kann nicht und ich darf wegen meines überhöhten Gewichtes nicht reiten, darf aber die Pferdemiete verauslagen.
Als die Reiterkolonne an uns vorbeizieht, habe ich alle Hände und Augen voll zu tun, um mit den zwei Video-Kameras und zwei Kleinbildkameras, die ich am Hals hängen habe, die entsprechenden Reiterbilder aufzunehmen. Der Staub wirbelt unter den Hufen der Reittiere auf, sie passieren die die Brücke über den Virgin River und verschwinden am Gegenufer auf dem schmalen Reiterpfad zwischen den Bäumen.
Ingrid und ich kundschaften schon mal den "Tempel von Sinawawa" am Ende der Strasse sowie den Fußweg bis zum Ende des Canyons aus. Der Wasserstand im Virgin River ist sehr niedrig, so dass man den Flusslauf weiter aufwärts gehen kann.
Gegen 12.30 Uhr sind wir an den Zion Lodges und am Abreitplatz zurück. Und dann kommen sie, teils vergnügt, teils im Gesicht verkniffen und in manchen Körperteilen verklemmt. Etwas steif rutschen sie aus den Sätteln, die ersten Schritte sind reichlich staksig.

Wir fahren zurück ins Hotel und verbringen die nächsten drei Stunden am Swimmingpool. Die Mittagssonne brennt erbarmungslos vom Himmel und die Betonflächen rund um den Pool sind für die nackten Füße unerträglich heiß.
Am späten Nachmittag entern wir noch einmal unsere Autos und fahren in den Park zum Tempel of Sinawawa,

Gegen 18.00 Uhr sind alle wieder wohlbehalten und begeistert an den Autos. Es geht zurück ins Hotel. Feinmachen für das Abendessen im Hotel-Restaurant ist angesagt. Ein Appetizer (Whisky-Cola) vor dem Dinner auf dem Balkon ist nicht zu verachten.
Das Abendessen ist exzellent, das Restaurant gemütlich und als wir gegen 21.30 Uhr bezahlt haben, vertreten wir uns in dieser lauen Sommernacht noch ein wenig die Beine in Richtung auf ein neben dem Hotel liegenden Andenkenladen. Die ein wenig flippige Inhaberin verkauft uns in ihrem Special Store einige T-Shirts, beflockt sie nach Wunsch mit Motiven, raucht dabei fast ununterbrochen, bewegt sich rhythmisch zur Musik, die aus einem Ghettoblaster tönt, gibt ihrem mexikanischen Hausmädchen augenrollend telefonische Anweisungen und verkauft uns schließlich innerhalb einer lustigen Stunde mindestens acht T-Shirts mit Aufdruck. Ich denke, es hat sich für sie vom Umsatz her auch gelohnt.
Den abendlichen Dämmerschoppen nehmen wir vor Zimmer 206/207 ein und kurz vor Mitternacht liegen wir in "sämtlichen Betten".
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