USA Rundreise durch den Südwesten der USA
| Tag | Route | 6.530 km | |
| 1. Tag | Hannover - San Francisco | ||
| 2. Tag | Sightseeing in San Francisco | ( 50 km) | |
| 3. Tag | San Francisco - Sauselito - Muir Woods - Point Reyes - San Francisco | (135 km) | |
| 4. Tag | San Francisco - Sacramento - Lake Tahoe | (358 km) | |
| 5. Tag | Lake Tahoe - Ely | (559 km) | |
| 6. Tag | Ely - Twin Falls | (223 km) | |
| 7. Tag | Twin Falls - Yellowstone N. P. | (499 km) | |
| 8. Tag | Rundreise im Yellowstone N. P. | (230 km) | |
| 9. Tag | Yellowstone N. P. - Jacksonhole | (127 km) | |
| 10. Tag | Jacksonhole - Rock Springs | (288 km) | |
| 11. Tag | Rock Springs - Arches N. P. - Moab | (535 km) | |
| 12. Tag | Moab - Bryce Canyon - Kanab | (626 km) | |
| 13. Tag | Kanab - Cottonwood Canyon - Springdale | (226 km) | |
| 14. Tag | Springdale - Zion N. P. - Springdale | ( 40 km) | |
| 15. Tag | Springdale - Page - Grand Canyon | (410 km) | |
| 16. Tag | Sightseeing und Canyonflug am Grand Canyon | (130 km) | |
| 17. Tag | Grand Canyon - Las Vegas | (457 km) | |
| 18. Tag | Las Vegas - Death Valley | (220 km) | |
| 19. Tag | Death Valley - Mono Lake - Bodie - Yosemite N. P. - Oakhurst | (696 km) | |
| 20. Tag | Rundreise im Yosemite N. P. | (257 km) | |
| 21. Tag | Oakhurst - San Francisco | (444 km) | |
| 22. Tag | San Francisco - London - Hannover |
Am heutigen Abend beginne ich aus der Erinnerung mit der Erzählung über eine Reise, durch den Südwesten der USA.
Es ist meine dritte Reise mit einer Gruppe in den Südwesten der USA. Man könnte meinen, dass diese Art von Reisen langsam zur Routine werden. Doch weit gefehlt !
Da ist es doch wieder, das Kribbeln im Bauch in den letzten Wochen vor Beginn dieser Reise, das Gespannt sein auf die anderen Reiseteilnehmer. Die vielen Vorbereitungen sind zu treffen und natürlich sind da auch die Erwartungen, wie vieles von dem, was auf den vergangenen Reisen schon vertraut geworden ist, sich in den vergangenen Monaten geändert hat und wie es zu dieser Jahreszeit aussieht, denn im Sommer war ich noch nicht in dieser Gegend.
Die Reisegruppe bestand diesmal aus 13 Personen (4 Männer und 9 Frauen). Bei allen waren die Erwartungen hoch gesteckt. Diejenigen, die diesen Teil der USA schon einmal bereist hatten, legten eine gewisse Gelassenheit an den Tag, die "Reisefrischlinge" fieberten dem großen Tag entgegen.
Die Strapazen dieser Reise wurden von dem erlebten Neuen zugedeckt, von dem quirligen Leben in den großen Städten; von Wind, Wellen, Sand und Felsen der Meeresregionen, von der Beschaulichkeit ländlicher Gegenden, den urwüchsigen Landschaften in den Parks, von der Weite des Landes und den ständig wechselnden Standorten, von denen aus alles zu betrachten war.
Die Zeitverschiebung von durchschnittlich 9 Stunden verschob die Grenze zwischen Tag und Traum ganz erheblich, mal standen wir 86 m unter dem Meeresspiegel, dann wieder 3.000 m darüber, entsprechend stellten sich die Temperaturen von sommerlich heiß in der Wüste auf Frische am Meer ein, die Kulisse für dieses Reiseschauspiel wechselte von der Großstadt an das Meer, aus dem Gebirge in die Wüste, von den Plantagen an die Seen.
Der Wettergott präsentierte sich fast durchweg in friedlicher und sommerliche Stimmung und zeigte nur gelegentlich, dass er launenhaft sein konnte.
Und doch war diesmal etwas anders: Die hohen Sommertemperaturen hatten das Bild der Landschaften verändert. Weite Ebenen erschienen verbrannt, eher wüstenähnlich. Die Reisetemperaturen waren hoch und wären da nicht die Klimaanlagen in den Autos gewesen, hätten wir häufig wohl so manchen Liter Flüssigkeit mehr ausgeschwitzt.
Mit vielen Erinnerungen und Eindrücken waren wir alle im Großen und ganzen gesund
und ohne große Blessuren in unseren deutschen Alltag zurückgekehrt und jeder hat auf seine Weise das Erlebte verkraftet, nachempfunden und für sich bewertet. Am Ende dieser kleinen Vorbetrachtung ist es Pflicht und Vergnügen, diejenigen zu erwähnen, die mit Spaß und Freude an die Vorbereitung und Durchführung dieser Reise gegangen waren, Aufgaben übernommen, bisweilen humorvoll und geduldig die "Reiseherde" zusammengehalten hatten, unausgesprochene Hilferufe und Kritiken ertrugen und so Garanten dafür waren, dass diese Reise wieder eine unvergesslich schöne Reise war.
Wer, wann, wo und wie oft diese Reiserzählung liest, geht mit Hilfe von Wort und seinen persönlichen Erinnerungen nochmals auf diese Reise.
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